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Die ersten und letzten paar Monate mit Angela Islam, Muslime und die Frau Osthoff wohin man blickt
Erste Januarwoche:
Eigentlich fing das neue Jahr ja schon am Silvesterabend an. Mit der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin. Theaterreif! Na ja, sagen wir, schülertheaterreif. Oder besser sonderschülertheaterreif. Lieschenmülleresker hat selten ein Bundeskanzler die Welt erklärt. Stehende Ovulationen gab es vor allem für die Einsicht: "Wenn selbst die deutschen Frauen Fußballweltmeister geworden sind, dann schaffen die Männer das doch erst recht." Weißbierwaldi Hartmann wäre stolz auf die Bundesangie als gefühlte Mittelstürmerin der deutschen Nationalelf und ihre tiefe Einsicht in die Welt des Sports gewesen, wenn er das noch bei klarem Kopf hätte erleben dürfen! Seit den Zeiten, da Richard von Weizsäcker auf gleicher intellektueller Augenhöhe mit Harry Valerien und Boris Becker über die Armut in Afrika und die geistige Armut in den Köpfen von Leistungssportlern räsonierte, ist dies sicherlich die oskarreifste Darstellung eines Spitzenpolitikers in der Kategorie "Anbiederung über geheuchelte Sportbegeisterung" gewesen. Da wird die Academy in Hollywood wohl in diesem Jahr nicht an den Deutschen vorbeikommen. Nur eins noch, Angie - wenn Du schon den Mund so voll nimmst: So einfach wie bei Euch früher in der Zone geht das heute nicht mehr. Mal eben in die Apotheke und am nächsten Tag bei den Wettbewerben die Goldmedaillen abkassieren. Wie geht es eigentlich Kristin Otto und wie komme ich in diesem Zusammenhang auf diese Frage, hat sie doch oft genug erklärt, nicht gedopt zu haben?
Wechseln wir lieber das Thema, es gab ja noch mehr im Januar: Endlich trennt sich bei DSDS - Deutschland sendet den Supergau - die Spreu von der Spreu. Heulsuse Stefan Darmkrebs (Name von der Red. geändert) hat die Nase voll und schmeißt hin. Ich möchte an dieser Stelle anregen, dass der Herr Darmkrebs seine an das Gejaule eines Kurzhaardackels auf Ecstasy erinnernde Stimme künftig gegen teuer Geld für die Herstellung der Soundkulissen von Horrorfilmen vermieten möge. Oder er bewirbt sich bei den Amis als neues Folterwerkzeug in Guantanamo: Gestehe endlich, oder ich singe! Statt seiner ist nun die herzlich untalentierte Transe Didi Knoblauch mit von der Partie bei Ditze Bohlen und Co. Irgendwie werde ich aber das Gefühl nicht los, dass wir in den vielen Casting-Shows der letzten Jahre inzwischen schon alle Viertel- bis Halbbegabten der Republik haben aufmarschieren lassen und das Niveau der Trällerwettbewerbe sich nicht nur in der Jury gefährlich der Nulllinie annähert. So kann der intellektuelle Flatliner Heinz Henn schon fast mit Recht seine Demütigungsorgie fortsetzen, ähnelt doch das Dargebotene immer mehr einem Wettbewerb im Freistilrülpsen denn ernsthafter musikalischer Leistung.
Zweite Januarwoche:
Eine Woche im Zeichen der Freiheit. Als erstes kam der Herr Agca frei. Das ist der, der in den Achtzigern den Wojtyla umgenietet hat. Am Gefängnistor befragt, was seine Zukunftspläne seien, erklärte Agca, er wolle nun endlich seinen Militärdienst in der Türkei ableisten und hernach gerne mal den Herrn Ratziger treffen. Der Herr Agca hat aber nicht präzisiert, in welchen Körperteil. Beruhigend, dass nur wenige Tage danach zu hören war, Agca sei untergetaucht und sein Aufenthaltsort nicht zu ermitteln. Ich hoffe, Papst Benedikt trägt einen kugelsicheren Ratzefummel!
Dann kam auch die Frau Osthoff frei. Und wurde gleich von mehreren Fernsehanstalten vorgeführt. Wahrscheinlich kein Zufall, das mit den "Anstalten". Denn sagen wir mal so, vom dargebotenen geistigen Leistungsvermögen her könnte ich mir die Dame auch als Spitzensportlerin oder Jurymitglied bei DSDS vorstellen. Und dass sie im Heute-Journal mit Schleier antrat, dürfte vor allem aus ihrem Wissen zu erklären sein, dass man beim Blick in ihre Augen eine ungehinderte Aussicht auf die Innenseite der Schädelhinterwand genossen hätte. Es gibt so Leute, die ihren Kopf vor allem dafür haben, dass die Haare nicht in die Luftröhre fallen. Und was die Dame an konfusen Räuberpistolen über ihre "Entführung" zum Besten gab, war nicht nur tausendundeine Umnachtung pur, sondern auch noch von einem so gesunden Verfolgungswahn geprägt, dass die anonymen Paranoiker ihr umgehend eine lebenslange Ehrenmitgliedschaft angeboten haben.
Dritte Januarwoche:
Große Aufregung über den "Gesprächsleitfaden", den die baden-württembergische Regierung ihren Einwanderungsbehörden zur Erleichterung der Befragung von Staatsbürgerschaftsaspiranten zur Verfügung gestellt hat. Da verlangen die Schwaben doch tatsächlich eine Antwort auf die Frage "Halten Sie die Attentäter vom 11. September 2001 eher für Freiheitskämpfer oder eher für Terroristen?". Kann man wirklich von einem harmlosen Einwanderer verlangen, dass er so intime innere Überzeugungen offen legt, obwohl es doch letztlich nur um eine Geschmacksfrage bzw. um zwei Seiten derselben Medaille geht? Unterstellt man ihm damit nicht, dass er gar nicht zu- sondern unterwandern möchte? So fragen die in ihren Gefühlen verletzten Moslemverbände und lösen den üblichen Beifall in der gutmenschig-naiven Multikultiecke aus. Mich bewandert allerdings der Verdacht, dass unsere Gutmenschen immer mehr "ein Ei am Wandern haben", wie man bei uns im Rheinland so schön sagt. Denn die Anhänger der sympathischen Religionsgemeinschaft des Islam sind ja nicht nur als Verursacher zahlreicher Rektalschwangerschaften bei Wüstenkamelen sondern auch als Urheber des weitaus überwiegenden Teils der religiös motivierten Gewalttaten der letzten dreißig Jahre und damit als legitimer Nachfolger der mittelalterlichen Katholiken in Erscheinung getreten. Da wird man doch wenigstens einmal naiv nachfragen dürfen - in der sicheren Gewissheit, dass verdächtig vor allem die sind, die behaupten, die September-Attentäter für Terroristen zu halten. Denn ich darf doch wohl davon ausgehen, dass militante Moslems gut genug geschult werden, um zu wissen, dass sie auf solche Fragen hin ihre wahren Überzeugungen zu verbergen haben? Ach, wir sind ja so multikulturell und tolerant gegenüber den religiösen Gebräuchen der bei uns lebenden Gäste, egal ob es sich um Zwangsehen, Terroranschläge oder Sodomie handelt, dass wir wahrscheinlich demnächst auch noch an der dänischen Grenze einen Schießbefehl verhängen (Schlagwort: anti-anti-islamistischer Schutzwall). Das Personal zur Durchsetzung desselben sollte sich in den fünf neuen Endlagern für verkrachte Existenzen durchaus noch finden lassen.
Und überhaupt - was soll die ganze Aufregung. Schauen wir doch nur einmal über den Tellerrand zu Jacques dem Großen. Der fackelt nicht lange und erklärt dem Iran, jetzt sei aber Schicht im Raketen-Schacht, ansonsten würden Atomwaffen eingesetzt. Was für ein Charisma, was für ein Auftritt. Endlich kann sich die nach zwei verlorenen Weltkriegen verletzte französische Seele (veni, vidi, vichy - ich kam sah und siechte) wieder in nationalstolzer Überlegenheit wähnen. Die Drohung mit einem Atomkrieg gegen den Iran hat übrigens witzigerweise weit weniger Muslime auf die Palme (bzw. im Libanon: auf die Zeder) gebracht als ein paar Mohammed-Zeichnungen. Klingt nach einem Paradoxon - da verlangen Menschen ernst genommen zu werden, die sich ernsthaft mehr über satirische Zeichnungen aufregen als über die Drohung von millionenfachem Mord an Angehörigen ihrer manisch-repressiven Religionsgemeinschaft. Vielleicht ist es gerade die daraus sprechende Gleichgültigkeit gegenüber menschlichem Leben, die uns stutzig und vorsichtig werden lassen sollte?
Bin ich froh, dass wir in Deutschland so entschiedene Kriegsgegner sind. Der Friedensgerd zum Beispiel hat ja nicht nur erfolgreich den Irak-Krieg verhindert, er hat dem Ami - als der Krieg dann doch noch ausgebrochen war, weil Präsident Bush in seinem Tran vergessen hatte, dass wir Deutschen dagegen waren - auch gleich noch über den Geheimdienst stecken lassen, wo die Bomben abzuwerfen sind. Natürlich auch dies nur aus reinem Friedensinteresse. Denn, so hat sich der Gerd in SendungmitderMaus-esker Logik gedacht: Je präziser der Ami trifft, desto schneller ist der Krieg beendet und haben wir Frieden. Und ich bin ja für Frieden, also helfe ich dem Ami, so schnell wie möglich so viele Kamelfic…, äh, Irakis wie möglich umzubringen!
Vierte Januarwoche:
Und weiter geht der Kampf der Kulturen. Tri, tra, mullallah, das Kasperletheater wird immer lächerlicher. Und wir Deutschen wieder mal allen voran. Da erklären wir seit Jahren heldenhaft, dass wir uns nicht erpressen lassen, weder von RAF, noch von Geiselnehmern, Kriegstreibern oder anderen Verrückten. Aber, so die öffentlich-rechtlichen Sender dann zu ihren Bediensteten, diese Allah-Karikaturen, die müssen wir ja nicht unbedingt zeigen. Und auch im Fernsehkarneval sollte das Thema doch besser ausgespart bleiben, es drohten ansonsten wirtschaftliche Sanktionen, Ausschreitungen, Anschläge etc. Ja was denn noch? Wie weit wollen wir denn gehen? Wie sehr und wie weit wollen wir uns zwingen lassen, für unser Zusammenleben in westlich geprägten Gemeinwesen mit geringem Anteil von Muslime die Wertvorstellungen der muslimischen Religion zugrunde zu legen? Woher diese plötzliche Feigheit? Überlegt Euch doch mal lieber, werte öffentlich-lächerliche Anstalten, was uns der Perser erzählen würde, wenn wir auf die Idee kämen, ihm vorzuschreiben, nach unseren kulturellen Maßstäben zu leben. Wir können ja mal harmlos anfangen und vorschlagen, dass das Kopftuchverbot für Lehrerinnen an öffentlichen Schulen auch in Teheran eingeführt werden sollte.
Na, ich will nicht weiter rum-Mekka-n, lieber eine Empfehlung aussprechen: Buy Danish! Kauft dänische Produkte, liebe Leute, und zeigt Euch solidarisch mit den Dänen. Ich habe schon einen Container der Firma Maersk für meinen Vorgarten erstanden!
Was war noch im Januar? Na ja, da waren verschiedene Berichte im Unterschichtenfernsehen über den harten Job der Politesse. Bei so was könnte ich ja das Kotzen kriegen, so politisch korrekt sind diese Filmchen immer. Der Falschparker als das unbelehrbare Monster, das unsere öffentliche Ordnung bedroht. Wenn man das hört, findet man plötzlich die Mullahs mit ihrem Schwachsinn gleich viel weniger absurd. Kein Wort davon, dass der Beruf des Strafzettelverteilers nicht zuletzt deshalb geschaffen worden ist, um den Phänotyp des Blockwarts nach dem Ende des Dritten Reichs noch eine Zukunftsperspektive zu geben. Wohin sonst mit all den Menschen, die gerne andere aus nichtigen Anlässen gängeln, sich trotz persönlicher Inkompetenz höchsten Grades in einem aus staatlicher Autorität abgeleiteten Machtgefühl zu aalen suchen, wohin mit den Wichtigtuern, den Maßreglern, den Spießern, wenn nicht in diesen Beruf? Frauen, die ihr Geld auf der Straße verdienen… Kein Wort auch über gezielte Parkplatzvernichtung um die Bürger zu ökologischerem Verhalten zu erziehen (Umerziehungsmaßnahmen bringe ich irgendwie auch mit dem Dritten Reich in Verbindung). Kein Wort davon, dass natürlich in der Realität gar keine ökologischen Alternativen geschaffen werden oder gar die Taktfrequenz des ÖPNV erhöht würde. Kein Wort auch davon, dass viele Parkverbote ausschließlich eingerichtet scheinen, um die Gemeindekassen zu füllen, da an den betreffenden Stellen abgestellte Fahrzeuge den Straßenverkehr nicht einmal in geringster Weise behinderten.
Bleibt die Frage nach der überflüssigen Frau des Monats. Ich habe an dieser Stelle schon häufiger darauf hingewiesen, mit welcher grenzenlosen Verachtung ich auf jene Frauen und Männer herabsehe, die sich nicht zu schade sind, sich in Call-in-Sendungen zu prostituieren und dort die intellektuellen unteren Zehntausend der Republik ein ums andere Mal herzhaft zu verarschen. In diesem Monat ist mir ein Quiz auf dem DSF besonders negativ aufgefallen. Dort soll man die Namen von Automarken aus einem Buchstabenfeld heraussuchen. Damit es nicht zu einfach wird, sind Fallen wie die Buchstabenfolge Tojota oder die Buchstabenfolge Mazzda eingebaut. Natürlich rufen dauernd geistige Rohrkrepierer an und geben diese falschen Antworten durch. Außerdem sind die Namen von Modellreihen versteckt (z.B. Golf), die aber nach Lesart des Senders keine "Marken" im Sinne der Aufgabenstellung sind. Und damit es auch für die geistig noch zurechnungsfähigen Zuseher noch etwas schwerer wird, wird nach Automarken gesucht, die nun wirklich kaum einer kennt (zum Beispiel "TT"). So ist das Quiz fast unlösbar. Aber selbst wenn mal einer die richtige Antwort weiß, hat er noch lange nichts gewonnen, sondern erhält er nur eine Gewinnchance von 1:1000 auf einen Jackpot in Höhe von einigen tausend Euro. Lächerlich. Lächerlich auch, dass ungeachtet aller dieser Hürden nur alle Viertelstunde mal ein Anrufer durchgestellt wird - als bestünde die Gefahr, sonst wirklich Geld ausschütten zu müssen. Während der Wartezeit lügt uns dann aber die Prostituierte des Tages gepflegt die Hucke voll. Mal erklärt sie, die Sendung sei gleich zu Ende, deswegen werde jetzt sicher sofort jemand durchgestellt. Stunden später zappt man dann aus Versehen wieder einmal rüber und sie ist immer noch da und wartet noch immer auf die richtige Antwort. Mal behauptet sie auch ein ominöser Buzzer werde jeden Moment zuschlagen (macht er aber nicht). Ich kriege ja bei so was Aggressionen und möchte hiermit feierlich versprechen: Wenn beim nächsten Mal der Buzzer wieder nicht zuschlägt, dann tue ich es! Und zwar voll auf die Zwölf! Inzwischen bekommen die Call-in-Prostituierten des DSF, die ich im übrigen für weit weniger ehrlich halte als die Betreiber der auf dem selben Sender beworbenen kaum weniger lächerlichen Stöhn-Hotlines, von mir die überflüssige Frau des Monats in Doppelplatin! Ich bin für eine sofortige Überstellung der gesamten Truppe an den Iran.
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