| |
Ein Sack Kartoffeln auf Kaffeefahrt Heide aus Schleswig ist zurück
Erste Aprilwoche:
Eine nur vermeintlich gute Nachricht erreichte uns am 4. April. Britische Sternforscher hatten, so meldete AFP, am Rande der Milchstraße eine mehrere Milliarden Kilometer lange Alkohol-Wolke entdeckt. Doch leider, so wurde wenig später ergänzt, handelt es sich nicht um das leckere Ethanol, das wir aus Wein und Sekt kennen, sondern um Methanol, das für den menschlichen Körper nicht verwertbar ist. Schade, da hätten wir Nachschub gleich für mehrere Fußball-Weltmeisterschaften gehabt.
A propos WM: Wer hat eigentlich dem Gröhlemeyer erlaubt, einen offiziellen WM-Song herauszubringen? War doch klar, was dabei nur herauskommen konnte: Ein grauenvoller Dreiklang aus Herbies üblicher Rülps-Rhetorik, einer "fasst Euch alle an den Händen"-Kirchentagsmelodie und afrikanischen Buschtrommeln als Rhythmusgruppe, die der Herbie ohne Umwege aus Paul Simons Graceland-Platte geklaut hat. Na, dreht sich was? Na sicher, der Magen dreht sich um. Und das einzige, was sich sonst noch dreht, ist der Quirl in der Scheiße.
Unklar ist, ob Gröhlemeyers Song bei Herrn Platzeck dessen Schwächeanfälle ausgelöst hat. Die im Ergebnis dazu geführt haben, dass Platzi nun als weltranglistenkürzester SPD-Vorsitzender in die Geschichte eingeht. So ist das mit den Ossis, kaum müssen sie mal richtig arbeiten, schon kippen sie in die Botanik und gleich danach aus den Latschen. Mehr als die nach Brandenburg expedierte Transferkohle zu verschleudern, ist bei Matze Platzeck (unter Eingeweihten auch "der Brandenburger Tor" genannt) wohl nicht drin. Sonst hätte er das "schönste Amt nach dem Papst" dann ja vielleicht doch etwas länger ausüben mögen. Mensch, Matze, der Herzinfarkt schlägt links, das hat selbst Gysi inzwischen von Lafontaine gelernt.
Zweite Aprilwoche:
Na endlich ist es amtlich, die Deutschen sind die intelligentesten Europäer. So will es jedenfalls eine auf Tausenden von IQ-Test beruhende britische Studie wissen, die den Deutschen einen Durchschnittsintelligenzquotienten von 107 attestiert. Sieger nach Punkten, vor Polen (?) und Schweden. Abgeschlagen dagegen wie erwartet die Italiener, Österreicher und Türken. Vermutete Ursache des Intelligenzgefälles: Die Menschen in Mittel- und Nordeuropa hätten bereits in grauer Vorzeit größere Gehirne als z.B. die Südeuropäer entwickelt, um in der kälteren und fordernderen Umgebung besser überleben zu können. Da will ich lieber gar nicht wissen, was mit den Jungs aus den Tropen geistig überhaupt noch los ist. Die wären bei uns wahrscheinlich maximal als Ministerpräsidenten für Ostländer zu gebrauchen.
Vielleicht ergeben sich aus der Studie auch Anregungen für die bessere Integration von Zuwanderern. Wenn also wieder mal die Vertreter bildungsferner und intelligenzfreier Völker vor der Tür stehen - Sachsen, Italiener etc., sollte man die vielleicht am besten erst einmal in die Kühlkammer sperren. Bis die sich auf unser Niveau hinauf geschüttelfrostet haben. Wer nicht mitmacht, bekommt das neue Bußgeld für Integrationsverweigerer auferlegt, mit dem Stoibers Ede in Bayern bisher nur diejenigen belegt will, die als Zuwanderer die Teilnahme an Sprachkursen ablehnen.
Klar ist jetzt auch, warum die "klügeren Bevölkerungsteile" in Bayern residieren. Weil dort die höchsten Berge stehen und es auf denen bekanntermaßen kälter ist. Obwohl - dann müssten die Ösis ja… Vergessen wir die Studie vielleicht lieber wieder?
Dritte Aprilwoche:
Na endlich! Im Londoner Brixton-Gefängnis werden die Toiletten künftig so ausgerichtet, dass die Gefangenen nicht mehr gen Mekka kacken müssen. Die britischen Imame hatten sich ja auch lange genug beschwert. Mal ganz davon abgesehen, dass sich die Frage stellt, ob denn bei den Briten nur noch Muslime im Knast sitzen - und ob dies vielleicht damit zu tun hat, dass die ja zumeist aus wärmeren Ländern zugewandert sind und vielleicht einfach nicht schlau genug sind, sich bei ihren Verbrechen nicht erwischen zu lassen…
Rein von der Schwerkraft her betrachtet verstehe ich das Problem ohnehin nicht, da die Scheiße den After üblicherweise nach unten und nicht in Richtung Mekka verlässt, egal in welche Richtung man sitzt!
Aber nachdem der Herr Ströbele schon wieder mit der Forderung unterwegs ist, unsere Zuwanderer sollten die deutsche Nationalhymne künftig in den Sprachen ihrer Herkunftsländer singen, ist es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis die Grünen sich auch um eine mekkakompatible Reform des öffentlichen Abortwesens kümmern. Sachma, Ströbele, hast Du vielleicht schon den Anfang gemacht, und den Muslimen als Zwischenlösung Dein Hirnkastl als geeignete Stelle zum Abkoten angedient? Denn erstens ist die Frage, in welcher Sprache Nationalhymnen gesungen werden, eine von höchster Irrelevanz, da ohnehin kein Mensch mehr Nationalhymnen singt. Und zweitens bin ich mir nicht ganz so sicher, welcher Zuwanderer sich denn einerseits genug mit Deutschland identifiziert, um die deutsche Nationalhymne und nicht mehr die seines Herkunftslandes singen zu wollen, dabei aber zugleich noch darauf besteht, dies in der Sprache des Herkunftslandes tun zu dürfen. Und schließlich und endlich lautet die offizielle Nationalhymne bereits seit der EM 2004 "Ich liebe deutsche Land!" (Verna Mae Krause). Das wird ja wohl auch noch von Zuwanderern hinzukriegen sein!
Vierte Aprilwoche:
Neues von den Call-in-Nutten beim DSF. Diesmal wurden Composita zu Fahrrad und zu Fußball gesucht. Nachdem es für Fahrradständer und Fahrradsattel jeweils 200 Euro gegeben hatte, wollten die Zuschauer die restlichen Begriffe einfach nicht erraten. Das DSF steigerte den Anreiz bis auf 12.000 Euro pro richtige Antwort. Ein verlockendes Angebot, zumal die Nutte der Tagschicht versicherte, die gesuchten Begriffe seien nicht "schwieriger" als die bereits erratenen. Dennoch kam wider Erwarten keiner auf "Fahrradtandemstange". Die in der Nachtschicht Dienst tuende Nutte suchte dann vergeblich nach dem "Fußballaufdruck" und der "Fußballmode". Wieso da keiner drauf kommt?
Das hätte an sich auch wieder gereicht, um die Wahl zur überflüssigen Frau des Monats zu gewinnen. Hätten wir nicht ein erfreuliches Comeback zu verzeichnen gehabt. Heide aus Schleswig ist zurück. Und macht sich diesmal bei "Let´s dance" lächerlich. Denn was sie da so alles präsentiert, erinnert fatal an einen Sack Kartoffeln auf Kaffeefahrt. Und wieder gibt ihr der Wähler so richtig einen mit. Denn Woche um Woche wird einfach nicht aus der Sendung gewählt. Haben die Zuschauer doch längst begriffen, dass man die Frau diesmal viel besser quälen kann, wenn man für sie stimmt. Und sie wieder und wieder die Demütigungen der Fachjury über sich ergehen lassen muss. Und sich eine Woche um die andere lächerlich machen muss. Das verdient Respekt. Und die bereits fünfte Wahl zur überflüssigen Frau des Monats. Diesmal in Doppelplatin!
Mann, was kommt als nächstes? Der Westerwaldi als Leadsängerin bei Tokyo Bordell? Furz Wepper in einem richtigen Spielfilm? Lothar Matthäus beim philosophischen Quartett?
Eines wird sicher kommen - die nächste Folge des Dschungelcamps. In Frankreich läuft die dortige Staffel schon. Sie spielt in Brasilien und - wie bei uns - werden vor allem Karriereabbrecher wie Richard "Epo" Virenque verheizt. Vielleicht sehen wir in der deutschen Ausgabe dann ja auch die Frau Simonis wieder.
Noch eine Reisewarnung: Männliche Leser, die die Absicht haben, nach Korsika zu reisen, sollten sich nur in vollem Eishockey-Körperschutz in das Lokal "Scala d´Oro" in Bonifacio begeben. Denn der Chef ist nicht nur so schwul, dass mindestens zehn Prozent des global warmings allein auf sein Konto gehen, er pflegt überdies auch sehr zärtlich zu seiner Kundschaft zu sein. Kaum begibt sich die Begleiterin auf die Damentoilette (und welche Begleiterin würde das nicht irgendwann im Laufe des Abends tun?), kommt er an den Tisch geeilt, macht verführerisch lächelnd Konversation und berührt einen sanft an der Schulter. Ich bin ein Hetero, holt mich hier raus!
ni |
|
|