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Mit versteinerten Gesichtern traten heute der designierte Bundeskanzler Gerhard Schröder und der Verhandlungsführer der Grünen, Joschka Fischer, vor die versammelte Presse. Was eingeweihte Kreise schon lange vermutet hatten, ist bereits nach wenigen Tagen eingetreten: die Koalitionsverhandlungen zwischen der SPD und den Grünen stecken in einer Sackgasse! Sowohl in Sach- als auch in Personalfragen konnte man sich auf keinen gemeinsamen Nenner einigen. "Als ökologische Partei sind wir dazu da, Kröten zu schützen und nicht Kröten zu schlucken", sagte Joschka Fischer. Um den Schaden in Grenzen zu halten, trafen sich sofort nach der Pressekonferenz SPD - Parteichef Oskar Lafontaine und Grünen - Sprecher JürgenTrittin im „Cafe Grössenwahn“ in Bonn unter vier Augen und arbeiteten folgende Kompromisse aus: - Die Ostseeautobahn wird gebaut - ABER als achtspuriger Fahrradweg. - Der Transrapid geht an den Start - ABER es werden keine gentechnisch veränderten Lebensmittel im Bordrestaurant angeboten. - Deutschland bleibt in der Nato - ABER das Militärbündnis wird in „GPAC“ ( „Give Peace A Chance“ ) umbenannt. - Stollmann wird Wirtschaftsminister - ABER er soll sich ausschließlich um die Förderung von Betrieben kümmern, die Haferflocken und Gesundheitsschuhe herstellen. - Die Castor-Transporte werden weiter durchgeführt - ABER in Behältern aus ungebleichter Pappe. - Deutschland baut den Euro-Fighter - ABER es gilt ein Flugverbot während der Paarungszeit von Laubfröschen. - Der Benzinpreis wird um DM 10.- pro Liter erhöht - ABER dies betrifft nur Feuerzeug-Benzin. - Der Lauschangriff wird beibehalten - ABER er darf nicht bei Öko-Bauern, Schafhirten und Frauenbeauftragten angewendet werden. - Es gilt weiter „freie Fahrt für freie Bürger“ auf deutschen Autobahnen - ABER es wird alle 3 Kilometer ein Feuchtbiotop als „Schikane“ eingebaut. HEISS&FETTIG meint: Politik in Deutschland ist wieder spannend geworden! hs |
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Hannelore Kohl (unser Bild) trägt sich anscheinend mit bösartigsten Mordgedanken gegen ihren Gatten. Sie erzählte fröhlich bei ihrer letzten Besichtigung der HEISS&FETTIG-Redaktion herum: "Ich züchte jetzt Mordfalter und Totenköpfe, 14 dieser Wesen im Bier reichen schon, um einen 70 Kilo-Menschen zu beseitigen. Es ist ein ziemlich interessantes Hobby, ich hoffe, irgendwann mal an die 50 Exemplare zu besitzen." Allein die Vorstellung, 14 dieser Prachtexemplare versehentlich mit einem Bier zu verspeisen, brachte Leben in die Bude: Hike W. räumte all ihre leeren unverstöpselten Flaschen ins Altglas, und auch Helmut S. beeilte sich, seine Stiefel zu verkorken. yn |
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Seit einer Pressekonferenz mit Wolfgang Schäuble am Montag ist Altbundeskanzler Helmut Kohl spurlos verschwunden! „Nach dem Ende der PK erwartete ich Helmut am Ausgang des Saales, aber dort ist er nie erschienen“, erzählte Schäuble. „Mein Gott, es wird ihm doch nichts passiert sein! Nach einer solchen Niederlage muß man ja mit ALLEM rechnen...“ Schäuble wußte nur zu berichten, daß ihn Kohl gefragt habe, wo man den hier „für kleine Jungs“ könne. Er habe aber nicht gewußt, wo man hier „für kleine Jungs“ habe können, und Kohl auch nicht begleitet, weil er selbst gerade „für kleine Jungs“ gewesen sei und nicht schon wieder „für kleine Jungs“ gemußt habe. Außerdem sei er kein kleiner Junge mehr, sondern schon ziemlich groß und erwachsen. Die Klofrau des ZDF, Petra Penzkofer, sagte aus, daß Kohl niemals bei ihr angekommen sei. Schäuble deutete an, Kohl habe schon seit langem die Schnauze von der "Vereinigungs-Scheiße" und der "Europa-Kacke" voll gehabt, und ihm während der Pressekonferenz ständig von irgendwelchen "blühenden Landschaften" in der "Südsee" erzählt. Auch habe er versucht, ihm, Schäuble sein Kanzlerauto anzudrehen, und ihm folgende Anzeige aus der heutigen Bildzeitung vorgelegt: "1 Kanzler-Mobil mit der seitlichen Aufschrift "2000" wegen apruptem Regierungswechsel. Das Innere des Wagens ist breit und hoch genug, einen Kleiderschrank aufrechtstehend zu transportieren, für die Beinschwachen unter den Schränken steht allerdings auch ein hydraulisch in die Kuppel hochfahrbarer roter Samtsessel zur Verfügung. Die Kuppel ist aus schußsicherem Panzerglas und ermöglicht es dem jeweils transportierten Subjekt, die Umgebung huldvoll im 360 Grad-Panorama zu beäugen." Wegen des unverschämten Preises von DM 120 000.- sei er, Schäuble, aber nicht darauf eingegangen. Auch in eingeweihten Kreisen ist man überzeugt, daß Kohl über die Wahl-Niederlage im Grunde höchst erfreut und erleichtert war. Schon in der Elefantenrunde habe er den Eindruck vermittelt, als sei eine Last von ihm abgefallen. Er habe einfach keine Lust gehabt, den Rest seines Lebens als „Einheits-Macher“ und „Europa-Meister“ herumgereicht zu werden. Bei den Papieren, die bei der Sendung vor ihm auf dem Tisch lagen, soll es sich um Last-Minute-Angebote zweier Reiseveranstalter gehandelt haben. Durch einen Anruf bei der Lufthansa am Frankfurter Flughafen erfuhr HEISS&FETTIG , daß ein Ehepaar „Monica und Helmut Lewinsky“ am Morgen den Flieger nach Tonga bestiegen hätte. Das Ticket sei anonym von Washington aus bezahlt worden. hs und yn |