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Die deutsche Metallindustrie vor dem wirtschaftlichen Aus? Der Präsident der Arbeitgebervereinigung Gesamtmetall, Werner Stumpfe, sagte gestern verzweifelt: "Wir werden noch alle am Bettelstab enden!" Die Forderungen der IG Metall sind selbst bei oberflächlicher Betrachtung, von Utopien und Wunschdenken geprägt. Während in Deutschland derzeit zahlreiche Berufsbeamte und Politiker, ohne Geld für Heizung und Nahrung, der Witterung trotzen, weil sie vergessen haben sich rechtzeitig die Diäten zu erhöhen, fordern die Beschäftigten der Metallindustrie eine Lohnerhöhung von fast 234%. Die verzweifelten Arbeitgeber waren sogar teilweise bereit ihr Privatvermögen aufzulösen und anstatt wie gewohnt einen Rolls Royce zu fahren, auf ein billigeres japanisches Modell umzusteigen, doch selbst dann reicht es nur für einen Lohnzuwachs von 0,0004%. Als der in Lumpen gekleidete Arbeitgeberpräsident Stumpfe, den skrupellosen Gewerkschaften unter Tränen dieses Angebot machte wurde er einfach ausgelacht. Doch damit nicht genug, in zahlreichen Betrieben hörten die Beschäftigen kurz darauf sogar ganz auf zu arbeiten. "Die Situation ist ernst", wusste auch Bundeskanzler Gerhard Schröder gewohnt sachlich zu analysieren. Über einen Vorschlag der Arbeitgeber, die kostengünstigere Sklaverei wieder einzuführen, wird zur Stunde in Bonn hinter verschlossenen Türen diskutiert. du |
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Was die alte Regierung jahrlang vergeblich versucht und womit keiner mehr gerechnet hatte, ist der rot-grünen Koalition bereits im ersten Anlauf gelungen: nämlich ein "Bündnis für Arbeit" zwischen Wirtschaft, Gewerkschaften und Staat zu schmieden. Das Geheimnis dieses Erfolges erfuhr HEISS&FETTIG von einem nicht-genannt-werden-wollenden Teilnehmer der Runde. Es wurde folgendes beschlossen: 1. Die Regierung sichert der Wirtschaft zu, dass sie auch weiterhin und hemmungslos ihre Profitgier befriedigen darf. Grundlagen dafür sind Ausbeutung der Arbeitnehmer nach Strich und Faden, völlige Steuerfreiheit für sämtliche Gewinne und Übernahme aller Schulden durch die Steuerzahler. Mit der Einführung des Euro darf die Wirtschaft zusätzlich alles Kapital in das befreundete Ausland transferieren, ohne dass deshalb irgendjemand meckern darf. 2. Die Gewerkschaften fordern in der nächsten Tarifrunde eine Lohnsenkung von - sage und schreibe - real 5 Prozent. Als Ausgleich wird die Mehrwertsteuer um 5 Prozent erhöht. Wer in Zukunft arbeitslos wird, hat selber Schuld und muss in einen sicheren Drittstaat auswandern, um der arbeitenden Bevölkerung seinen Anblick zu ersparen. 3. Die Regierung veranstaltet regelmässig zu Sylvester eine grosse Party für alle mit Freibier, Kaviar und Toastbrot. Dazu werden jede Menge Praktikantinnen aus aller Welt serviert. Auf den Einwand von HEISS&FETTIG, dass diese Regelungen bereits Gang und Gäbe sind, antwortete der Teilnehmer: "Gang schon, aber nicht Gäbe!" hs |
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Seitdem die Übernahme des Satireblattes ATTACKE! durch HEISS&FETTIG geplatzt ist, versucht die ATTACKE!-Redaktion unentwegt, wenigstens einen Gastkommentar bei HEISS&FETTIG unterzubringen. Nach langen Diskussionen haben wir uns entschlossen, diesem Drängen nachzugeben. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war allein die Höhe des von Attacke! beigelegten Barschecks. Daran konnten selbst wir nicht vorbeigehen. Ansonsten gibt der Gastkommentar ausschliesslich die Meinung des unterzeichnenden ATTACKE!-Redakteurs wieder. HEISS&FETTIG lehnt dafür sowohl in inhaltlicher als auch formaler Hinsicht jegliche Verantwortung ab. |
Jeder Mensch braucht jemanden
zum Anlehnen. Bis auf Politiker - die brauchen jemanden zum Ausnehmen. Klar,
daß die dann keiner mehr so doll lieb hat wie Dolly Buster oder Pamela Anderson
- ganz im Gegentum, nur deren sogenannter "Immunität" ist es zu verdanken,
daß sie von der Bevölkerung nicht schon längst zum Teufel (oder zumindest zur
Schwiegermutter) gejagt wurden. Das Problem dabei:
Selbst das dümmste Schwein vom Lande läßt sich nicht dazu überreden, in den
Dunstkreis eines Politikers zu treten, geschweige denn, von einem begrabbelt
zu werden. Was also tun?
Oder die sprechende "Scharping-Schnecke": Ein Meisterstück der Genforschung
ist ebenso der "Hartgeld-Ameisenbär" für
Theo Waigel: Joschka Fischer bekommt
gar kein Haustier, sondern eine "BSE-Fleisch- und PKW-fressende
Grünpflanze".
Guido Westerwelle hat das
Gesamtvermögen der FDP vom Partei-Jeanssparbuch abgehoben und sich einen
neuen Kamm besorgt. All diese verzweifelten
Versuche zeigen: Nicht die Tiere, sondern die Politiker sollten mal
gentechnisch verändert werden. Michael Wartig - (c) 1998 ATTACKE! |