Die Vertreibung der Albaner aus dem
Kosovo, das Abschlachten ganzer Familien und die drohende
Ausrottung eines Volksstammes, waren das die wahren
Gründe für den Krieg im Kosovo? HEISS&FETTIG
Kriegsberichterstatter Farlion ging der Sache nach und
kam zu sensationellen Ergebnissen. Hier der Bericht.
Die Jagd auf Kurden in der
Türkei, der Versuch der Israelis das gesamte Volk des
historischen Staates Palästinas auszulöschen und die
Jagd auf den naturgeschützten Wolperdinger in Südbayern
sind die grossen Verbrechen unseres Jahrzehnts. Was
bewegt die NATO also dazu, ausgerechnet in einem
unbedeutenden Landstrich jenseits der Zivilisation,
Massnahmen gegen das Abschiessen einiger
Volksangehörigen des Albanischen Stammes des Kosovaren
zu unternehmen? War es der verzweifelte Versuch, die
Kurden zu demoralisieren, indem man ihnen zeigte
"Ihr seit nicht so viel Wert wie die
Kosovaren", oder sollte es ein Wink mit dem
Zaunpfahl in Richtung Israel sein, was passieren könnte,
wenn man den neu gewonnenen Freund Arafat nicht endlich
in Ruhe liesse? So logisch diese Theorien klingen, so
falsch sind sie. Während der Aufräumarbeiten um das
Verhandlungszelt an der kosovarischen Grenze, bot mir ein
amerikanischer GI in den gestrigen Morgenstunden ein
brisantes Frühstück an. Er überreichte mir einen, in
buntes Papier gewickelten, Burger. Statt dieses Papier
wegzuwerfen, wollte ich mir das auffälige Design näher
betrachten und kam einem Skandal auf die Spur, der in
unseren Tagen wohl einmalig sein dürfte. Auf dem Papier
fand sich die Zeichnung einer Karte wieder, die ein
deutscher Versorgungsoffizier, umweltbewusst wie wir
Deutschen sind, statt zu vernichten als Brotpapier
verwendet hatte.
Die
Karte

Angetan von
dieser Karte forschte ich nach. Sollten tatsächlich Orte
umbenannt werden, damit die Namen für die entsprechenden
Besatzer leichter zu merken sind? Fehlannahme. Bei dieser
Karte handelt es sich (laut Haltbarkeitsdatum) um ein
Exemplar vom Dezember 1998, nicht um eine aktuelle Karte.
Und die Orte sollen wirklich umbenannt werden, und zwar
durch den Plan, den die fünf besetzenden NATO-Staaten
Deutschland, Italien, Frankreich, Grossbritannien und die
USA bereits vor dem Konflikt beschlossen hatten.
Aber was hat
es mit dieser Karte und dem geheimnisvollen Plan auf
sich? Ein paar Dollar hier (Italien) ein Videospiel da
(USA) und eine Flasche billigen Rotwein dort (Frankreich)
brachten die Offiziere der Friedenstruppen nach
anfänglichem Zögern zum reden. Und die Erklärungen
klingen einleuchtend. Aus dem Kosovo sollen, nach Plänen
der Nato, fünf grosse Strafvollzugsanstalten gebildet
werden, für jede Besatzermacht eine. Das klingt
unrealistisch? Im ersten Moment vielleicht, aber bei
genauerer Prüfung der Fakten ergeben sich erschreckende
Gemeinsamkeiten.
Fakt
1: Alle fünf Lander klagen über überfüllte
Strafanstalten
Fakt
2: In allen fünf Ländern ist die
Ausländerkriminalität sehr hoch (besonders aus
deutscher Sicht!)
Fakt
3: In allen fünf Staaten bilden die
Kosovo-Albaner die Spitze der kriminellen
Ausländer.
Logische
Schlussfolgerung ist also die Rückführung der
straffällig gewordenen Kosovaren bei gleichzeitiger
Kontrolle des Strafvollzugs. Leider wäre das nicht ohne
eine Besetzung machbar, und so entschloss man sich
zunächst zu einem kühnen Plan. Die UCK, im Volksmund
auch Befreiungsarmee des Kosovo genannt, wurde in den
Stand einer international anerkannten Bergräuberbande
mit Nato-Luftunterstützung erhoben. Diese begann
sogleich damit Einheimische zu erschiessen und dekorativ
an der Grenze zu Serbien zu drapieren. Das wiederum rief
die UNO auf den Plan, die gegen diese serbischen Gemetzel
sogleich intervenierte. Die Nato nutzte das geschickt
eingefädelte Komplott natürlich sofort um auf den
friedliebenden Staatschef Serbiens, Slobodan Milosevic,
Druck auszuüben. Dieser, ob der Geschehnisse ahningslose
Mensch, wusste natürlich nicht zu reagieren und somit
begann der Luftangriff.
Milosevic schickte als Reaktion Bodentruppen in den
Kosovo, einerseits zur Aufklärung der Vorgänge,
andererseits um die einzige staatliche Fabrik zur
Herstellung von serbischer Bohnensuppe zu schützen.
Diese Provokation konnte sich nun auch die Uno nicht
bieten lassen und gab der Nato volle Absegnung der
Aktion, während albanische Freischärler weiterhin die
Leichen ihrer Landsleute in der Nähe serbischer
Stellungen drapierten.
Der Krieg
hätte wohl noch bis zur völligen Entvölkerung des
Landstriches angedauert, wenn der russische Vermittler
Tschernomyrdin nicht, informiert durch den finnischen
Staatspräsidenten, Slobodan Milosevic über die
Umstände aufgeklärt hätte. Milosevic soll Augenzeugen
zufolge mit dem Ausruf "Warum habt Ihr das denn
nicht gleich gesagt?" reagiert haben und den
sofortigen Abzug der serbischen Truppen zugesagt haben.
Die Verhandlungen der Militärs waren nur noch eine rein
protokollarische Massnahme, die aus alter Gewohnheit
herrührt.
Der
Kosovo-Konflikt scheint damit beendet, doch schon jetzt
bahnen sich neue Konflikte an, da amerikanische Politiker
sich bereits über die hohe Kriminalität der Chinesen in
ihrem Lande beklagen. Auch Indien, das unter kriminellen
Pakistani leidet, und der Iran (leidet darunter den Irak
als Nachbar zu haben) haben bereits ähnliche Aktionen
angekündigt. Einzig Russland, wohin kein Ausländer
freiwillig geht, klagt über sich selbst und hat
beschlossen, aus Mangel an Integrität, demnächst mit
einem Bürgerkrieg die Welt zu begeistern.
Farlion