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Zerfressen vom Neid, daß die rot-grüne Koalition Schritt für Schritt das Programm der Kohl-Regierung verwirklicht, fällt der Opposition im Bundestag nichts besseres ein, als ebenfalls die Parolen ihrer Vorgänger zu übernehmen. Die "Nullrundenforderung" des Rheinland-Pfälzischen Ministerpräsidenten Beck hatte zuletzt der damalige Bundeskanzler Kohl im Jahre 1997 gestellt. Daraufhin hatten - wie jetzt Wolfgang Schäuble - der Oppositionsführer Oskar Lafontaine die Tarifautonomie verteidigt und - wie jetzt Edmund Stoiber - den "kleinen Mann" verteidigt und den Rücktritt der Regierung gefordert. Angela Merkel wiederum steht "Mitten im Leben" - im Wahlkampf der SPD ging es um "Die neue Mitte" -, leiert nach dem Vorbild früherer SPD-Parolen eine Lügen-Kampagne nach der anderen an und glaubt, daß das politische Gedächtnis der Wählerinnen und Wähler noch kürzer ist als die Lügen-Beine der jetzigen Regierung. Angesichts dieser Aktionen wollen natürlich auch die politischen Trittbrettfahrer von der F.D.P. nicht zurückstehen:
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