Schröder sammelt Pluspunkte

Der Bundeskanzler in China


Ganz anders als in Japan gestaltet sich der Aufenthalt des Bundeskanzlers in China. Nachdem Schröder in Japan von einem Fettnapf in den anderen gestolpert war ( wir berichteten ), sammelte er in China von Anfang an Pluspunkte. Kaum war er gelandet, suchte er medienwirksam ein chinesisches Waisenhaus auf, um ein Kind zu adoptieren, und wurde auch sofort fündig ( unser Bild ). Als Schröder dann auf der ersten Pressekonferenz nach seiner Einstellung zur Menschenrechtsproblematik in China befragt wurde, lobte er zunächst lang und breit die jahrtausende alte Kultur seines Gastgeberlandes und dessen enorme Fortschritte auf wirtschaftlichem Gebiet. Dann schlug er elegant die Parallele zu seinem eigenen Werdegang: "Ich war ja selbst einmal Anhänger von Marx und Mao und interessiere mich heute mehr für die Börse!" Was die Meinungsfreiheit anbetreffe, so sei sie zwar gut und schön, geführt werde seine Regierung allerdings von einer "Viererbande": "Wir nennen das ‚Koalitionsauschuss'." Auch mit dem Rechtsstaat sei das so eine Sache: "Mein Innenminister fordert ständig neue Gesetze gegen die wachsende Kriminalität. Da ist so ein Rechtsstaat eigentlich eher hinderlich." Bei einem anschliessenden Gespräch mit chinesischen Wirtschaftsführern erkundigte sich Schröder dann, welche Geschäfte man denn für seine Äusserungen abschliessen könne, und bot den Chinesen zum Einstieg einen Leopard-Panzer, einen Minenwerfer und einen Eurofighter "zu Testzwecken" an. Später könne man dann mehr davon liefern. Voraussetzung sei allerdings, dass die Chinesen keine Hunde mehr essen würden. Sonst würden die Grünen nicht zustimmen. Als die Chinesen fragte: "ALLE Hunde, oder nur BESTIMMTE Hunde?", lächelte der Kanzler vielsagend, und bewies damit, dass er im Fernen Osten mittlerweile eine Menge dazugelernt hat...

hs

Von einem Fettnapf in den nächsten

Der Bundeskanzler in Japan


Die Serie der Pleiten und Pannen begleitet den Bundeskanzler zuverlässig auch auf seinen Auslandsreisen. Kaum war er in Japan gelandet, machte er dem japanischen Ministerpräsidenten, der ihn auf dem Rollfeld empfing, klar, dass er während seines Besuches nur Deutsch zu hören wünsche. Bei den Wirtschaftsverhandlungen forderte er die japanische Seite auf, unverzüglich mit der "Kohle" für mehr deutsche Produkte "herauszurücken" und auf einer Ausstellung mit deutschen Automobilen verglich er die Vormachtstellung Deutschlands auf dem Weltmarkt mit einem Formel-1-Rennen: "Wir sind immer die Nummer Eins: entweder Mercedes gewinnt - oder Schumi!"
Die Bitte der Japaner, vor dem Betreten einer Gebetshalle die Schuhe auszuziehen, konterte er mit der Frage: "Haben Sie denn Fussbodenheizung?" und als ihm japanische Schüler einen 300 Jahre alten Bonsai-Baum überreichten, stellte er fest: " Sieht aus wie Grünkohl - sach' ich mal!" Völlig daneben lag Schröder dann beim Abendessen mit dem japanischen Kaiser. Erst stocherte er offensichtlich lustlos mit den Ess-Stäbchen in der Suppe herum, dann prahlte der mit den chinesischen (!) Kochkünsten seiner Frau und riss pausenlos Ostfriesen-Witze ( "Kommen zwei Ostfriesen nach Japan..." ). Als ihm der deutsche Botschaftsrat zuflüsterte, dass er, wenn er so weitermache, in den Augen seiner Gastgeber bald "sein Gesicht verlieren" würde, flapste er zurück: "Dann schmink' ich mich eben wieder."
Wie aus der deutschen Delegation verlautete, haben sich die Japaner lebhaft nach dem Befinden von Helmut Kohl erkundigt....

hs

Müssen wir wieder verseuchtes Rindfleisch essen?

England droht den Europäern!


Der britische Außenminister Robin Cook hat nach der angeblich "wissenschaftlichen" Unbedenklichkeitsbescheinigung von EU-Experten für britisches Rindfleisch Frankreich und Deutschland ultimativ aufgefordert, das Einfuhrverbot dafür unverzüglich aufzuheben. In einem BBC-Interview drohte Cook am Samstag, sollte sich Frankreich weiterhin weigern, das Importverbot aufzuheben, müssten die Gerichte über den Fall entscheiden. «Frankreich wird verlieren», prophezeite er im Hinblick auf die guten Beziehungen seines Landes zum Europäischen Gerichtshof.
Wie Cook weiter mitteilte, will er jetzt auch wissenschaftliche Untersuchungen über andere englische Spitzen - Produkte ( Camilla Parker-Bowles, Porridge, Linksverkehr, Cricket, Witze über Homosexuelle und Darmverstopfung ) in Auftrag geben und ihre Verbreitung im restlichen Europa gerichtlich durchsetzen.

hs

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