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Altbundeskanzler Helmut Kohl (CDU) hat überraschend zugegeben von
den "schwarzen" Sonderkonten seiner Partei gewusst zu haben und sich
damit auch mehrfach einen Luxus-Urlaub am Wolfgangsee finanziert zu
haben. Auch die Tatsache das die höchsten Spendeneinzahlungen auf
die Konten von einschlägig bekannten Waffenhändlern stammten, sah der
ehemalige Bundeskanzler als völlig normalen Vorgang. Gleichzeitig
widersprach er Vorwürfen wonach die damalige Bundesregierung im
Gegenzug zugestimmt habe, Panzer nach Saudi-Arabien zu liefern. "Wir
hätten da sowieso nix dagegen gehabt, aber wenn man uns unbedingt
noch Geld dafür geben will, dann nimmt man das auch. Immerhin
betreiben wir Politik und keinen Ethik-Kurs." Kritik hagelte es indess für
Heiner Geissler der den Vorgang publik gemacht hatte. Kohl nannte
seinen ehemaligen Kumpel, eine miese Petze, der sich dieses Jahr sein
Weihnachtsgeschenk abschminken könne. Unerwartet ins Aus hat sich in
diesem Zusammenhang ausgerechnet die FDP manövriert. Nachdem
Guido Westerwelle betont hatte, seine Partei sei die einzige die völlig
unbestechlich sei, haben die Liberalen auch den letzten Rest an
Glaubwürdigkeit verspielt.
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