Klasse!

Kohl gibt wieder etwas zu




Grosser Auftritt von Ex-Kanzler Kohl in der ZDF-Sendung "Was nun?", in der Kohl mit neuen, intimen Details aus seinem "Spendentagebuch" aufwarten konnte. Dies war auch bitter nötig, da sein Eingeständnis, als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland die Verfassung, seinen Amtseid und die Parteiengesetze verletzt zu haben, niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken konnte und die Quoten der entsprechenden Sendungen bereits in den Keller fielen.
In der ZDF-Sendung gab Kohl bekannt, dass es sich bei den Spenden, die er an den Kassen der CDU vorbei entgegengenommen hat, um einen im Vergleich zu den 50 Millionen, die die CDU jährlich eingenommen hat, geringen Betrag gehandelt hat ( "zirka DM 300 000.- jährlich" ), und dass dieser Betrag "fast vollständig den ostdeutschen Landesverbänden zu Gute gekommen" sei, um diese im Wahlkampf gegen die "gewaltige Übermacht der anderen Seite" zu unterstützen.

Nach der Sendung verriet Kohl gegenüber Heisss&Fettig, zu welchen Details er sich in den nächsten Wochen häppchenweise äussern werde:
1." Warum ich für einen vergleichsweise geringen Betrag meinen Amtseid verletzt habe."
2. "Warum ich aus Wahlkampfgründen die Verfassung gebrochen habe."
3. "Aldi oder Tengelmann - in welcher Plastiktüte mir das Geld übergeben wurde."
Sobald diese Fragen beantwortet sind, will Kohl, um die Spannung zu erhalten, Stück für Stück Details über die Spender bekanntgeben: zuerst deren Sternzeichen, dann ihre Geburtsorte, dann bestimmte Vorlieben usw. Das Publikum kann immer mitraten, um wen es sich gehandelt hat. Wer zuerst draufkommt, erhält eine Ehrenmitgliedschaft in der CDU. Dazu ein Tip von Heiss&Fettig: beachten Sie, welche politischen Entscheidungen von der Bundesregierung in den betreffenden Jahren gefällt worden sind, wobei ein enger ZEITLICHER Zusammenhang noch nicht bedeuten muss, dass es auch einen KAUSALEN Zusammenhang gegeben hat!


hs


Kabinett billigt Verwaltungsvorschriften

Wer Deutscher wird, muss Zeitung lesen können




Wer künftig Deutscher wird, muss vorher einen Zeitungsartikel lesen, verstehen und dann auch erzählen können. Das sehen unter anderem die neuen Verwaltungsvorschriften zum Staatsangehörigkeitsrecht ab dem 1. Januar 2000 vor, die das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin verabschiedet hat. Es handelt sich um folgenden Artikel:

"Ordnungsrufe und Beleidigungen im Bundestag.
Die lange Latte der Ordnungsmaßnahmen für Parlamentarier, die sich im Ton vergriffen, hat seit 1949 die Tausender-Marke überschritten. Es gibt kaum ein Schimpfwort, mit dem in den vergangenen 50 Jahren nicht meist der politische Gegner im Bundestag traktiert wurde. Auf das Tierleben - Ratte, Schlange, Stinktier, feiger Hund, Karnickel - griffen die Volksvertreter ebenso zurück wie auf eine deftige Fäkalsprache. Festgehalten sind auch Begriffe wie Berufsrandalierer, Gangster, Galgenkandidat, Harzer Roller, Lackschuhpanter, Möchtegern- Schimanski, Nadelstreifen-Rocker, Petersilien- Guru, Putzlumpen, Massenmörder, Pistolero, Pogromhetzer oder Giftspritze. Im folgenden wird eine Auswahl von Kraftausdrücken dokumentiert, mit denen sich Volksvertreter aller Parteien seit 1949 gegenseitig traktiert haben: Amokläufer, Anarchist, Armleuchter, Arschloch, Aufpeitscher, Banditentum, Bankrotteur, Bauernkiller, Beamtenkuh, Berufsdenunziant, Berufsrandalierer, Bierzeltredner, Bombenleger, Bruchpilot, Brüllorchester, Cheflügner, Dampfnudel, Depp, Dick, Doof, Donald Duck, Dösbaddel, Drecksau, Dreckschleuder, Dreckspritze, Dröhnbüdel. Eiertänzer, Ekel, Erpressungsminister, feiger Hund, Folterer, Frankenstein, Frauenheld, Friedhofsredner, Frühstücksverleumder, Galgenkandidat, Gangster, Gartenzwerg, Geldraffer, Generalschwätzer, Giftnudel, Giftspritze, Gnom, Graphomane, Großinquisitor, Gruselkomiker, Hampelmann, Harzer Roller, Hebammenkiller, Heiratsschwindler, Hilfsabgeordneter, Idiot, Irrer, Karnickel, Kläffer, Knallfrosch, Kopfjäger, Lackschuh-Panther, Leichenfledderer, Lügenbold, Lüstling, Massenmörder, Micky Maus, Nadelstreifen-Rocker, Naziflegel, NS- Schulungsredner, Ochsenfrosch, Obertünnes, Parasit, Petersilien-Guru, Pistolero, Pöbelkönig, Putzlumpen. Radaubruder, Ratte, Rotzjunge, Sauhaufen, Schlange, Schleimer, Schreihals, Schwachkopf, Schwindelbude, Selbstbefriediger, Stinktier, Sumpfblüte, Terrorist, Tölpel, Verbrecher, Verleumder, Verrückter, Wollüstling, Wrack, Wühlratte, Zuhälter."

hs


EG-Beitritt

Türken stehen vor Brüssel




Was die Christenheit vor 1000 Jahren noch verhindern konnte, ist jetzt traurige Wahrheit geworden: die Türken haben das letzte Bollwerk der abendländischen Zivilisation überrannt und stehen kurz vor Brüssel! Bei der EU-Konferenz in Helsinki tauchten sie mit Unmengen von Teppichen, Schafskäse und bunten Kopftüchern auf und handelten solange herum, bis ihnen die entnervten Mitteleuropäer dafür die EG-Kandidatur überliessen. Erst in letzter Minute gelang es den Deutschen, den Türken dafür noch ein paar Zugeständnisse abzuluchsen: in Zukunft dürfen Andersdenkende in der Türkei nicht mehr mit Panzern aus EG-Ländern niedergemacht werden; bei Polizeiverhören muss eine verbesserte Fragetechnik angewandt werden; in der Türkei wird das Klopapier eingeführt.

hs

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