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Alle, alle, alle fallen ab von Helmut Kohl! Nach Merkel, Schäuble und Rühe geht jetzt sogar die CSU auf Distanz zu ihrem ehemaligen Kanzler. CSU-Landesgruppenchef Michael Glos deutete in der "Saarbrücker Zeitung" an, dass Kohl möglicherweise gar kein Gott gewesen sei und deshalb wie ein normaler Mensch einen Fehler gemacht haben könnte. Wörtlich sagte Glos: "Auch große Staatsmänner sind jedoch keine Götter und können Fehler machen." Wie Heisss&Fettig erfuhr, wollte Glos darüber hinaus auch noch den Satz: "Auch Spendengelder fallen nicht immer vom Himmel - jedenfalls nicht in Plastiktüten!" in den Raum stellen, kam aber wieder davon ab, weil er befürchtete, damit eine Massenpanik in der bayerischen Bevölkerung auszulösen. Glos bestritt energisch, dass seine Bemerkung über die Fehlbarkeit grosser Staatsmänner auch auf den ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Strauss zutreffen könnte. Glos: "In unserem Parteiprogramm heisst es nach wie vor: 'Strauss sitzt zur Rechten Gottes!' und dabei bleibt es auch! Amen!" hs |
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Jetzt wird's ernst! Weil immer klarer wird, dass die CDU wohl oder übel Millionen von Spenden- und Strafgeldern an das Bundestagspräsidium zahlen muss, laufen die ersten Aktionen zur Unterstützung der ehemaligen Volkspartei an. Nachdem Schatzmeister Wissmann bereits begonnen hat, Rücklagen zu bilden, hat der CDU-Kreisvorsitzende von Vechta, Clemens-August Krapp, die Parteimitglieder aufgefordert, pro Mitgliedsnase DM 10.- zu spenden, damit Helmut Kohl sein Männerwort halten kann. Angesichts dieser uneigennützigen Aktion will auch Heisss&Fettig nicht zurückstehen und fordert seine Leserinnen und Leser zu einer grossangelegten Aktion auf. Da der CDU in der Vergangenheit grössere Spenden meistens in Plastiktüten übergeben worden sind, spenden auch Sie eine Plastiktüte für die CDU! Die Höhe des Betrages, den Sie der Tüte beilegen, bleibt natürlich Ihnen selbst überlassen. Schreiben Sie jedoch auf alle Fälle Ihren Absender dazu, da die CDU zur Zeit keine anonymen Spenden annimmt. Ihre gespendete Tüte nebst Inhalt schicken Sie an: Christlich-Demokratische-Union Deutschlands Konrad-Adenauer-Haus Berlin hs |
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Regelrechte Verwirrung herrscht zur Zeit um die Frage, ob Alt-Kanzler Kohl die Namen der anonymen Spender preisgeben soll oder nicht. Während der Vorsitzende des Schmiergeldausschusses, Neumann, vorschlägt, Kohl könne die Namen seinetwegen in nicht-öffentlicher Sitzung nennen, forderte Angela Merkel Kohl ultimativ auf, endlich mit der Wahrheit herauszurücken. Volker Rühe forderte wiederum die Spender auf, sich zu outen. Peter Gauweiler ( CSU ) schloss aus, dass Kohl die anonymen Spender nennt: "Kohl wird sein Wort nicht brechen, selbst wenn ihm Gefängnis droht." Um diesem Verwirrspiel ein Ende zu bereiten, gibt Heisss&Fettig hiermit die Namen bekannt. Leider können wir nicht verraten, wer uns diese Liste zugesteckt hat. Wir haben unser Wort gegeben. 1. Erich Honecker. Der ehemalige Staatsratsvorsitzender der DDR versuchte mit der astronomischen Summe von 900 Milliarden (!) Ostmark, den "Kanzler der Einheit" von der Wiedervereinigung abzubringen. Erfolglos, wie die Geschichte gezeigt hat. Aussserdem war das überbrachte Geld mit einem ungarischen Farbkopierer "gedruckt" worden. Kohl verteilte das Falschgeld an ostdeutsche Landesverbände der CDU, die es erfolgreich in Östereich verjubelten. 2. Stefan Wald. Der Kabarettist und begnadete Kohl-Imitator wollte den Ex-Kanzler im Sommer 1998 mit aller Macht dazu überreden, sich nochmals zur Bundestagswahl zu stellen, obwohl Kohl gar nicht wollte. Wald versprach Kohl die Hälfte seiner Einnahmen, wenn Kohl die Wahl gewinnen würde. Nach der Niederlage ( Wald ist seitdem arbeitslos und bezieht Sozialhilfe ) wollte Wald sein Geld ( DM 3.000 000.- ) zurück. Kohl hatte das Geld jedoch mittlerweile an die Wildecker-Herzbuben in der der Hoffnung weitergeleitet, diese würden ihm besser gerecht werden als Wald. 3. Karlheinz Schreiber. Der international renommierte Waffenhändler hatte eine Riesensumme aus dem Verkauf polnischer Feuerwerkskörper an Saddam Hussein erwirtschaftet. Daraus übergab er Kohl DM 2.000.-, damit dieser sich einmal "einen richtig lustigen Abend mit Pfälzer Wein und Saumagen" mache. Kohl litt damals aber an einer Magenverstimmung und leitete das Geld an die Stiftung "Brot statt Böller" weiter. 4. Franz Schörghuber. Kohls alter Freund und Kupferstecher Strauss tauchte eines Tages mit seinem Kumpel, dem Münchener Bauunternehmer Franz Schörghuber, bei Kohl auf und legte ihm 30 Wertmarken für "Wies'n Mass'n" auf den Tisch. Kohl wusste aber weder, was "Wies'n Mass'n" ( ein Liter Bier auf dem Münchener Oktoberfest ) waren, noch kannte er die vorgelegte "Währung". Er leitete die Wertmarken an die Schatzmeisterei weiter, die sie noch im selben Jahr an Ort und Stelle umsetzte. 5. "Elf Aquitaine". Eines Tages stand ein gut gekleideter Franzose vor Kohl und behauptete, Manager von "Elf Aquitaine" zu sein. Kohl glaubte, dass es sich dabei um eine Fussballmannschaft handelte. Er schlug vor, zur Stärkung der deutsch-französischen Freundschaft ein Freundschaftsspiel auszutragen, und bat um Vorschläge. Als der Unbekannte spontan den maroden Ossiclub "Lokomotive Leuna" nannte, fiel dem damaligen Bundeskanzler zunächst nichts auf. Erst später erfuhr er von den Zusammenhängen. Das Geld, das der Unbekannte mitgebracht hatte ( 700 Millionen französische Francs ), gab Kohl an die Treuhand weiter. hs |