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Nach den letzten Enthüllungen im Parteispendenskandal herrschte während des gesamten Wochenendes bei der CDU miese Stimmung. "Keine Lust mehr" und "Schmeissen wir doch den ganzen Kram hin" und "Das bringt doch nichts" waren die Sätze, die man am häufigsten hörte. Doch dann tauchte am Sonntagabend Parteichef Schäuble mit einer genialen Idee auf. Schäuble: "Wir gründen ein Satire-Magazin! Wir nehmen einfach unsere gesammelten Statements der letzten Wochen - fertig!" Man wolle jedoch auch neue Artikel beisteuern. Stolz präsentierte Schäuble die ersten Stories: "Schweigen bis ins Grab" - von Helmut Kohl. "Ich scheiss' auf die Demokratie - Argumente gegen den Rechtsstaat" - von Manfred Kanther. "Ratgeber: Schwarzgeldkonten für Jedermann" - von Horst Weyrauch. "Cash Dealers United - die Geschichte der CDU" - von Walter Leisler Kiep. "Oh wie schön ist Canada" - von Karlheinz Schreiber. "Grosser Geldkoffer-Test" - von Wolfgang Schäuble. hs |
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Der "Pate" und sein "Freshman"? Mitnichten! Mit der Meldung "CDU wie bei der Mafia" wartete die BILD-Zeitung am heutigen Sonnabend auf. Diese Vermutung ist jedoch falsch! Die Gründe: 1. Die Mafia besteht überwiegend aus Italienern. Keine der Personen in der CDU, von denen bisher bekannt ist, dass sie in den Spendenskandal verwickelt sind, ist Italiener oder Italienerin. 2. Die Mafia beschäftigt sich vor allem mit Prostitution, Rauschgifthandel und Erpressung von Speiselokalen. Beim Spendenskandal der CDU geht es jedoch um Chemiefabriken, Waffengeschäfte und Geldwäsche. 3. Verräter werden in der Mafia gnadenlos hingerichtet. Heiner Geissler lebt noch. hs |