Die Regierungserklärung des Bundeskanzlers
Heiss&Fettig schreibt an BILD
Walkampf in Deutschland
Zehn kleine Sozilein


"An de Bugui an de Güidibidi"

Die Regierungserklärung des Bundeskanzlers

Wie sich mittlerweile herausstellte, waren viele Passagen der Regierungserklärung von Bundeskanzler "Schlafpille" Schröder schlichtweg "geklaut". Seine Phrase: "Es geht nicht, nur das zu sagen, was nicht geht. Fragen wir uns, was jede und jeder Einzelne von uns dazu beitragen kann, dass es geht", ahmte einen Aufruf Kennedys nach: "Frage nicht, was dein Land für dich tun kann! Frage, was du für dein Land tun kannst!" (Antwort: "Mehr Schwarzarbeit!").
Schröders Satz: "Für uns ist Lebensqualität mehr als Lebensstandard" hatte bereits vor 29 Jahren Willy Brandt wortgleich formuliert: "Lebensqualität ist mehr als Lebensstandard." In Schröders Regierungserklärung 2002 heißt es weiter: "Lebensqualität hat mit Freiheit zu tun. Freiheit, das heißt: Freiheit von Angst und Not." Bei Brandt hiess es bezüglich der Lebensqualität: "Sie heißt für uns: Freiheit, auch Freiheit von Angst und Not."
Rätselhaft blieb jedoch, woher die folgenden Sätze stammen, die Schröder in Bezug auf seine zukünftige Europa-Politik formulierte:
"Aserejé ja Deje, Dejebe tu Dejebe, Deseri iowa a Mavy, an de Bugui an de Güidibidi, a Sereje ja deje, Dejebe tu Dejebe, Deseri iowa a Mavy, an de Bugui an de Güidibidi."
Zwar erläuterte anschliessend der Regierungssprecher, dass Schröder damit nichts anderes gemeint hatte als: "Hier stehe ich - was anderes kann ich nicht!"; er konnte damit allerdings die Ansicht der Opposition, dass diese Aussage bezeichnend für die Orientierungslosigkeit der rot-grünen Regierung sei, nicht entkräften...

hs




Heiss&Fettig schreibt an BILD

"Lieber FRANZ JOSEF WAGNER"

Die BILD-Zeitung schrieb:

Lieber Herr Bundeskanzler,
gibt’s ihn? Gibt’s ihn nicht? Ich meine Gott. In Ihrer Eidesformel gab es ihn nicht. Gott ist ein Wort, das selbst der dümmste Pisa-Schüler nicht im Lexikon nachschlagen muss. Es ist ihm vertraut. Es gibt überall Zeichen von Gott in unserem Land, Kirchen, Glockengeläut, Kreuze, öffentliche Gebete. Nach Katastrophen wie der Flut, Staatstrauern jeder Art sieht man Sie, Herr Bundeskanzler, in der ersten Sitzreihe im schwarzen Brioni-Anzug im Berliner Dom. Denken Sie da an nix?
Vor vier Jahren, als Sie bei Ihrer ersten Vereidigung schon Gott ausließen, sagten Sie „Glauben ist Privatsache“. Millionen evangelischer und katholischer Christen müssen sich wie Hustenbonbon-Verkäufer vorkommen. Die deutschen Christen spenden Millionen für die Dritte Welt. Sie sagen: „Glauben ist Privatsache“. Ich sage Ihnen: „Glauben ist keine Privatsache“. Sie, Herr Bundeskanzler, irren, wenn Sie glauben, ein Land religiöser Ignoranten zu regieren. Bei dem, was vor Ihrer Regierung liegt, werden Sie sich sehr bald Wunder wünschen.
Herzlichst
Ihr FRANZ JOSEF WAGNER

Die BILD-Zeitung schrieb auch noch:

Lieber Jürgen W. Möllemann,
wg. mangelndem Mitleid fällt mir für Sie nichts Tröstendes ein. Wer hat sich ständig fallen lassen, das waren doch Sie. Immer vom Himmel runter – ohne Halt. Es war Ihr Kick, Ihre Droge, Ihr gefährliches Spiel. Kein Glas, keine Tasse überlebt den freien Fall – nur die Möllemänner dieser Erde glauben, dass sie überleben.
Zugegeben, es ist mutig, sich aus einem Flugzeug zu stürzen oder an einem Bungee-Seil in die Tiefe zu springen. Aber ein Sprung in der Schüssel habt ihr alle. Zu einem wahren Leben gehört Bangigkeit. Ein Mensch, der sich wegwirft aus einem Flugzeug, ist ein Pornograf des Lebens. Ein Mensch, der das Leben liebt, spielt nicht mit dem Leben. Ihr Fallschirmspringen war für mich immer gotteslästerlich. Ein Theodor Heuss, der erste Bundespräsident Deutschlands und Gründervater der FDP, wäre niemals in die Tiefe gesprungen. Er stand auf der Erde seinen Mann.
Herzlichst
Ihr FRANZ JOSEF WAGNER

Lieber FRANZ JOSEF WAGNER
wenn Sie Ihre Kommentare schreiben: DENKEN Sie da nix? Zugegeben, es ist mutig, einen solchen Dummschwatz von sich zu geben. Aber ein Sprung in der Schüssel habt ihr bei BILD ja alle. Wer so schreibt, ist unserer Ansicht nach nichts anderes als ein Pornograf der deutschen Sprache und gehört zu den dümmsten Pisa-Schülern. Was Sie in BILD absondern, sind ausnahmslos geistige Hustenbonbons. Selbst Dieter Bohlen ist niemals in solche gedankliche Tiefe gesprungen! Aber, Herr Wagner, Sie irren, wenn Sie glauben, dass alle Deutschen solche Ignoranten sind. Schauen Sie sich doch auch einmal bei Günther Jauch rein!
Wg. mangelndem Mitleid fällt uns für Sie leider nichts Tröstendes ein. Wenn man bedenkt, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat, ist das, was Sie von sich geben, nichts weniger als eine Gotteslästerung. Deshalb kann Ihnen nur noch ein Wunder helfen...
Herzlichst
Ihre HEISS&FETTIG-REDAKTION


hs



Skandalös

Walkampf in Deutschland

Spanien hat endlich den Stierkampf verboten und in Deutschland beginnt der traditionelle vielkritisierte WALKAMPF. Dazu die ersten Stimmen:

Monica, 23: "Mit Walen würde ich niemals kämpfen, denn das geht voll gegen meine positiven Reflections"

Herbert, 40: "Unverschämtheit, so was"

Yvonne, 47: "Als Kassenwartin im Deutschen Fussballbund hab ich die Pflicht, alle Mannschaften auf Korrektheit zu pruefen. Wal besitzt keine gültige DFB-Lizenz und kann also nicht einfach so in der Bundesliga antreten."

Oliver, 31: "Was wollen die eigentlich im Festlandbereich der Bundesrepublik? Die machen nur Ärger bei der fachgerechten Entsorgung von Blubber."

[yn]


Bundesregierung am Ende

"Zehn kleine Sozilein"

Der Dezernent für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Hannover hat dieser Tage Aufsehen erregt, als er sich für eine Namensänderung des Agatha Christie-Klassikers "Zehn kleine Negerlein" einsetzte. Anlass war eine Aufführung der Bühnenfassung des Kriminalromans an einem Hannoveraner Theater auf die hin sich offenbar einige dunkelhäutige Mitbürger über die abwertende Bezeichnung von Angehörigen ihrer Rasse im Titel des Stückes beschwert hatten. Daher soll nach Auffassung des Dezernenten der Begriff "Neger" künftig nicht mehr verwendet werden. Vielmehr böte sich der Titel "...da warens nur noch neun" an.
Ob die deutsche Skinheadszene diesen dezenten Hinweis darauf, dass bereits ein Neger tot sei, aufgreifen und mit neuem "Leben" erfüllen bzw. in ihren Freizeitgestaltungsprogrammen umsetzen wird, war nicht Gegenstand der Einlassungen des Dezernenten. Dieser wies allein darauf hin, dass man im anglophonen Sprachraum den Titel mittlerweile in "and then there was none..." abgeändert habe.
Das wäre aber wohl selbst für die deutschen Rechtsaußen zu viel ethnische Säuberung. Festzuhalten bleibt aber, dass das Wort "Negerlein" aus dem zitierten Opus wie auch aus dem zugrundeliegenden Abzählreim zu entfernen und durch geeignete andere Begriffe zu ersetzen sein wird. Hier ein Vorschlag aus der Bundesregierung, wie das im Gedicht lauten könnte:

Zehn kleine Sozilein

Zehn kleine Sozilein,
Sich über ihren Wahlsieg freun,
Doch Lafo bricht die Wirtschaft ein,
Da warens nur noch neun.

Neun kleine Sozilein,
Haben auf LBS gemacht,
Der Hombach baut ein Eigenheim,
Da warens nur noch acht.

Acht kleine Sozilein,
Die das Regieren lieben,
Doch Klimmt geht in den Sportverein,
Da warens nur noch sieben.

Sieben kleine Sozilein,
Waren von BSE perplex,
Der Funke zieht sich Tiermehl rein,
Da warens nur noch sechs.

Sechs kleine Sozilein,
Durchwaten rote Sümpfe,
Der Schili setzt ´nen V-Mann ein,
Da warens nur noch fünfe.

Fünf kleine Sozilein,
Die haben schlecht regiert,
Der Münti muss ins Sozenheim,
Da warn sie noch zu viert.

Vier kleinen Sozilein,
Ist Kunst ganz einerlei,
Der Naumann schnürt sein Ränzelein,
Da warens nur noch drei.

Drei kleine Sozilein,
Haben Spaß an Plantscherei,
Der Rudi lässt das Wasser ein,
Und bald sinds nur noch zwei.

Zwei kleine Sozilein,
Und eines, das heißt Steiner,
Es kam zu groben Pöbelein,
Da war es nur noch einer.

Ein kleines Sozilein,
Gerd Schröder, fragt betroffen,
"Ist denn bei diesem Ringelreihn,
Mein Kabinett besoffen?

Man wählt uns ab, gleich alle Mann,
So wirds im Herbst uns gehen,
Dann kommen echte Schwarze dran,
Und - schwupps - sinds wieder zehn!"


ni

Falls Sie über einen externen Link auf diese Seite gelangt sind,
klicken Sie bitte
HIER, um auf die Hauptseite zu kommen.