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Auf die Spritze getrieben Österreichs Biathleten haben elften Schuss
Liebe Ösis, das war ja dann doch vielleicht eine Nummer zu offensichtlich. Also jetzt nicht, dass bei Euch im olympischen Dorf am Samstag und Sonntag der Anabolikadealer vorbeigeschaut hat und Ihr gleich am Montag drei Goldmedaillen abgesahnt habt. Sondern, dass der Präsident Eures Österreichischen Skiverbands auch noch Peter Schröcksnadel heißt. Ja mit "Nadel" am Ende, so wie Eure Biathleten jetzt auch mit ihren Nadeln am Ende sind, weil sie sich wohl einmal zu oft die Venen perforiert haben.
Richtig gut finde ich ja auch, dass Euer Ex-Trainer dann gleich mal per PKW die Flucht bis nach Österreich angetreten hat und dort im Vollsuff auch noch in eine Polizeisperre gedonnert ist. Er mag das olympische Motto etwas falsch verstanden haben, aber "schneller, höher, breiter" macht sich doch auch ganz gut. Nun ist er erst einmal in der Klapse - wahrscheinlich in Sicherungsverwahrung, damit der olympische Dorfdepp nicht ausplaudert, wer aus Eurer Mannschaft noch alles auf Epo unterwegs ist. Heinz Prüller, einer Eurer lustigen Fernsehkommentatoren, die Sportveranstaltungen immer so gerne in Ersatzkriege hochstilisieren, hat bei "Waldi und Harry" den guten Harry ja auch sehr rüde stehen lassen und zur Dopingfrage nicht ein einziges Wort sagen wollen. Hat wahrscheinlich Schiss, dass sie ihn auch wegsperren, wenn er die österreichische Epo-Omerta bricht.
Nett auch, dass Euer Team als Reiseapotheke offenbar gleich eine Halbjahresproduktion der Firma Bayer mit sich herumschleppt. Ein wertvoller Beitrag dazu, dass die Deutschen wenigstens einen Titel verteidigen können, wenn Epo-Evi und die anderen schon nichts reißen: Den des Exportweltmeisters in der pharmazeutischen Branche.
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