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Nach dem Ausrasten bei Weizenbier-Waldi |
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Man muss Rudi Völler einfach verstehen |
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Dass die Samstagabend-Fernsehunterhaltung
in der Krise steckt, kann seit dem vergangenen Wochenende nicht mehr
behauptet werden. Eben hatte Gerhard Delling nach der blamablen Vorstellung
der DFB-Kicker auf Island noch süffisant von dieser Misere gesprochen.
Binnen weniger Sekunden gelang es anschließend Rudi Völler, diese These
überzeugend zu widerlegen. Er könne sich den "Scheißdreck" von Netzer
und Delling nicht mehr anhören, dauernd werde von neuen Tiefpunkten
"gelabert", an denen die Leistungen der Nationalmannschaft angeblich
angekommen seien, Netzer habe in seiner aktiven Zeit doch nur Standfußball
gespielt, und so weiter und so fort. Und erst einmal richtig in Rage
gekommen, setzte es dann auch gleich noch einen Seitenhieb in Richtung
seines Gesprächspartner "Waldi" Hartmann, der doch sicher schon drei
Weizenbier intus habe, was das auch immer heißen sollte. |
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Leipzsch 2012 |
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Belanglose Gegenwart soll olympische Zukunft möglich machen |
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Nach der NOK-Entscheidung,
Leipzig für Deutschland ins Rennen um die Olympischen Spiele 2012 zu
schicken, war die Begeisterung in der so genannten "Heldenstadt" verständlicherweise
am größten. Und zwar so groß, daß amtlicherseits nicht einmal davor
zurückgeschreckt worden ist, von der "schönsten Stunde in der Geschichte
Leipzigs seit den Tagen der friedlichen Revolution" zu sprechen. Ein
Vergleich, der natürlich in erster Linie ein bezeichnendes Licht
darauf wirft, dass es seit den letzten Tagen der DDR mit Leipzig konsequent
bergab gegangen ist. Zur Landeshauptstadt hat es nicht gereicht. Als
Messestadt spielt man mittlerweile allenfalls in der zweiten Liga. Und
sportlich sind aktuell vor allem zwei Fußballvereine vorzuweisen, die
es in der Oberliga Nordost-Süd mit Gegner aus Hoyerswerda, Pößneck,
Grimma und Neugersdorf zu tun haben. |
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Traurig, aber wahr |
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Österreicher sind nicht viel wert |
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Beim Hamburger SV konnte sich Michael Baur bislang nicht durchsetzen. Der österreichische Defensivspieler sitzt oft auf der Bank. Seine
Nichtberücksichtigung habe aber keinesfalls sportliche Gründe, behauptet der 33-Jährige. In einem Interview der Wiener Tageszeitung "Kurier" meinte er: "Als Österreicher bist du hier nicht viel wert." |
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Alle lieben Rudi Völler |
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Tante-Käthe-Superstar |
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Deutschland hat einen ultimativen Sommerhit: "Es gibt nur ein' Rudi Völler" (ein Blick ins Telefonbuch bestätigt übrigens die sachliche Richtigkeit dieser Aussage!) |
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Obwohl Carsten Jancker fehlte |
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Deutschland nur Vize-Weltmeister |
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Rätselraten herrschte im Lager der deutschen Fussballnationalmannschaft nach der Niederlage gegen Brasilien: obwohl der Mittelstürmer Carsten Jancker gar nicht auf dem Platz gestanden hatte, verlor Deutschland gegen
die Südamerikaner! Team-Chef Völler will jetzt konsequent alle Spieler aussortieren, die im Endspiel dieselbe jämmerliche Figur, die bisher ausschliesslich Jancker vorbehalten war, abgegeben hatten. Darunter fallen Torwart Kahn (primitivste Anfängerfehler), Didi Haman (amateurhafter Ballverlust nach überflüssiger Tändelei im Mittelfeld), Torsten Frings (wiederholtes hinterhältiges Foulspiel) und Oliver Neuville (völlige Unkenntnis der Abseitsregel).
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Die Zahlen beweisen: |
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Deutschland wird Weltmeister |
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Nach einer Zahlentheorie*, die sich in den letzten Tagen lauffeuerartig verbreitet hat, soll das Endspiel um die Fußballweltmeisterschaft bereits entschieden sein. Demnach steht bereits seit mehreren Jahren fest, dass die Auswahl Brasiliens in diesem Jahr mit absoluter Sicherheit den WM-Titel holen wird. Ein Zahlenspiel, das jedoch zum einen das Manko hat, dass die Allgemeine Relativitätstheorie im Vergleich zu ihm so leicht verständlich anmutet wie eine Anleitung zum Schuheanziehen. Außerdem hält diese Theorie aber auch keiner Überprüfung stand.
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